Frau von der Leyen konnte ich noch nie leiden. Mit dirigistischen Maßnahmen wie einer gesetzlichen Frauenquote in Unternehmen kann sie bei mir nicht punkten. Meiner Meinung nach kann der Staat nicht generell abstrakt die Regeln vorgeben, wie eine konkrete Führungsposition zu besetzen ist.
Würde es nach dem Wählerwillen gehen, müssten die Parteien ihre Kandidatenlisten durchweg mit fähigen Menschen besetzen- das wäre wünschenswert. Stattdessen lehrt uns die Erfahrung, dass PolitikerInnen in gut bezahlte Positionen aufrücken, denen sie überhaupt nicht gewachsen sind. Trösten kann es mich auch nicht, dass die Unfähigkeit dank bestehender parteiinterner Geschlechterquoten auf Männlein wie Weiblein verteilt wurde. War es nicht die amtierende Landwirtschaftsministerin Aigner, die von den Milchbauern verlangt hatte, weniger Kälber zu produzieren? Sie wußte nicht, dass Kühe nur dann Milch geben, wenn sie ab und an trächtig werden und ein Kalb gebären!
Das Wort "alternativlos" wurde zum Unwort des Jahres 2010 erklärt. Leider ist kein einziger Vertreter der Regierungskoalition aufgesprungen, hat den Plenarsaal verlassen unter Hinweis, dass seine Anwesenheit nicht benötigt werde, wenn zu einem anderen Abstimmungsverhalten keine Alternative gegeben sei.
Wir brauchen keinen Staat, der uns vorschreibt, ob der Chef ein Mann ist oder eine Frau sein muss!
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